Würzalternativen – so kochst du aromatisch ohne Salz

Salzlos bedeutet nicht geschmacklos – das ist meine wichtigste Botschaft in diesem Beitrag. An weißen und grünen Tagen bei cellRESET® verzichten wir auf Salz – und genau das ist der Moment, wo man entdeckt wie viel Aroma in Kräutern, Gewürzen und Würzölen steckt. Mit den richtigen Kräutern, Gewürzen, Zwiebelgewächsen und Würzölen kann jede Mahlzeit wunderbar aromatisch werden – ganz ohne Salz. Hier teile ich die Würzalternativen, die ich selbst täglich anwende und in meinen Rezepten empfehle.


Frische und getrocknete Kräuter

Kräuter sind die einfachste und gesündeste Art zu würzen – und haben dabei auch noch einen gesundheitlichen Nutzen. Hier eine kleine Auswahl meiner Favoriten:

Basilikum – eine Mischung aus pfeffrig, erfrischend, scharf und süßlich. Unvergleichlich aromatisch, besonders beliebt in der italienischen Küche. Am besten frisch verwenden – zu Nudeln, Tomaten, Salaten oder als Pesto.

Bohnenkraut – sehr würzig und leicht pfeffrig, frisch oder getrocknet. Passt nicht nur hervorragend zu grünen Bohnen, sondern auch wunderbar in ein Salatdressing.

Petersilie – stark würzig und leicht herb, einer der vielseitigsten Allrounder überhaupt. In Suppen, Saucen, Aufstrichen, Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten sowie in Salaten.

Liebstöckel – intensiv und herzhaft, erinnert an Maggi. Verleiht der Suppenbrühe den typischen Geschmack, eignet sich aber auch zum Würzen von Fleisch und Fisch – und ideal als Salzersatz im Nudel-Kochwasser.

Bei Salaten verwende ich oft eine Mischung aus Basilikum, Bohnenkraut, Liebstöckel, Kapuzinerkresse und Thymian – frisch von meinem Balkon-Kräutergarten. Oder auch Schnittlauch dazu, und dann alleauch Schnittlauch dazu, und dann alle zusammen mit einer Kräuterschere* schneiden.


Gewürze

Paprikapulver – von edelsüß bis scharf oder geräuchert. Ein Universalgewürz das vielen Speisen Farbe und Tiefe gibt – unverzichtbar in der ungarischen Küche, in Gulasch, Eintöpfen und Paprikahuhn.

Pfeffer – frisch gemahlen am aromatischsten. Gemahlen aufbewahrt verliert er schnell sein Aroma. Es gibt wunderbare Sorten: Langer Pfeffer, Kubebenpfeffer, Tellicherry, Szechuan oder Zitronen-Pfeffer – jede hat ihr eigenes Aroma.

Ingwer – scharf, würzig und sehr aromatisch. Frisch gerieben unvergleichlich. Passt in die asiatische Küche, aber auch in Gemüsepfannen, Kürbissuppen und sogar in Süßspeisen.

Kurkuma – leicht bitter und mildwürzig, gibt dem Currypulver seine Farbe. Frische Kurkumawurzel hat ein intensiveres Aroma. Auch als Safranersatz verwendbar.

Chili – in unzähligen Sorten, Schärfegraden, Farben und Aromen. Jede Sorte hat ihren eigenen Charakter – von fruchtig bis unglaublich scharf. Wer gerne scharf isst, kann damit wunderbar würzen. Ich habe das Glück, dass mein Mann jedes Jahr für mich viele verschiedene Chilisorten anbaut, auf dem Foto siehst du eine Auswahl aus meinen Chilis, ich esse sie gerne frisch zum Essen dazu oder was dann übrig bleibt, wird getrocknet und im Winter und Frühjahr zum Würzen und Drüberstreuen verwendet.


Gewürzmischungen ohne Salz

Salzersatz von Österreichische Bergkräuter – eine milde, vielseitige Würzmischung für Salate, Rohkost, Gemüse und Fleisch. Enthält Dill – wer Dill nicht mag, greift lieber zu einer anderen Mischung.

Suppenkräuter fein gewürzt von Österreichische Bergkräuter – duftet und schmeckt nach Suppe. Ein hervorragender Ersatz für Suppenwürze in Pulver- oder Würfelform. Ideal auch zum Mitkochen in Reis oder Lupinenschrot.

Fit & Vital Salatgewürz von Österreichische Bergkräuter – verleiht der Salatmarinade das gewisse Etwas. Mit Essig, gutem Olivenöl, Knoblauch und Cayennepfeffer ergibt sich ein wunderbares Dressing ganz ohne Salz.

Orientalisch von Österreichische Bergkräuter – gut ausgewogen, leicht scharf, typisch orientalisch. Passt zu Fleisch, Gemüse und Wok-Gerichten. Schön kombinierbar mit Paprikapulver oder Garam Masala.

Curry* – in vielen Varianten: Madras, Lemon, African Curry – mit unterschiedlichen Schärfegraden und Aromen. Passt zu Fleisch, Gemüse, Fisch, Reis und Eiern.

Garam Masala* – das Salz und Pfeffer der indischen Küche. Erst am Ende der Garzeit hinzufügen. Kombiniert mit Ingwer, Knoblauch und Curry wird das Essen richtig indisch.

Italienisches Gewürzmischung* – typisch italienisch, für Gemüse, Fleisch, Fisch und Pasta.

Chakalaka* – eine südafrikanische Gewürzmischung die gegrilltes Fleisch, Fisch, Suppen und Gemüse verfeinert.


Zwiebelgewächse

Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch gehören zu den ältesten und vielseitigsten Würzmitteln der Welt. Ihre Hauptwirkstoffe sind Sulfide – schwefelhaltige Verbindungen mit charakteristischem Aroma und wissenschaftlich anerkannter Heilwirkung.

Frühlings- und Jungzwiebel – milder als normale Zwiebeln, roh oder gekocht. Während des Stoffwechselprogramms (an weißen und grünen Tagen bei cellRESET®) sind ausschließlich Jungzwiebeln und Frühlingszwiebeln erlaubt – keine normale Zwiebel.

Lauch – feiner im Aroma als Zwiebeln, harmoniert wunderbar mit Fisch, Fleisch, Kartoffeln und in Suppen.

Knoblauch – gibt vielen Gerichten den charakteristischen Geschmack. Roh, gekocht, gebraten oder als Granulat – unverzichtbar.

Bärlauch – ähnlich wie Knoblauch, aber milder. Im Frühling frisch, als Pesto oder kurz mitgekocht wunderbar aromatisch.

Schnittlauch – fein geschnitten über Speisen gestreut, für Optik und Geschmack. Tipp: Ein weichgekochtes Ei mit frischem Schnittlauch braucht kein Salz mehr.


Würzöle

Orangen-Olivenöl* – beim Pressen der Oliven werden Orangen mitgepresst. Ideal für Bittersalate wie Endivie, Radicchio oder Zuckerhut.

Zitronen-Olivenöl* – beim Pressen werden Zitronen mitgepresst. Hervorragend zu Fisch, Meeresfrüchten, Salaten und Geflügel.

Kokoswürzöle mit indischen Aromen (Tikka Masala, Tandoori, Ingwer-Lemon, Curry) – 1–2 TL kurz vor dem Servieren untermischen. Sehr fein im Aroma, bei Bedarf mit Chili oder Cayennepfeffer schärfer machen. Das Curry-Kokoswürzöl* und das Kokoswürzöl 5 chinesische Gewürze* sind meine Favoriten.


Kräutersenf ohne Salz

Senf ist ein hervorragendes Würzmittel und verfeinert viele Speisen – ganz besonders Salatmarinade. Das Rezept für selbstgemachten Senf ohne Salz und ohne Zucker findest du direkt hier auf salz-zuckerfrei.at – er ist perfekt für weiße und grüne Tage. Es ist einfach und schmeckt so gut, dass man ihn am liebsten mit dem Löffel essen würde. 😊


Hast du weitere Würzalternativen?

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig – es gibt sicher noch viele weitere Möglichkeiten. Falls du gute Alternativen kennst, die hier nicht aufgezählt sind, freue ich mich sehr über deinen Kommentar oder eine Nachricht! 💚

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